Nach Angaben des bekannten US-Marktforschungsuntenehmens iSuppli macht der Konzern Sony trotz verschiedener Hardware-Revisionen und Verbesserungen im Fertigungsprozess mit seiner bekannten Spielekonsole Playstation 3 weiter große Verluste. iSuppli hat für die gegenwärtig in der PS3 verbauten weit über 2800 Hardware-Komponenten Gesamtkosten in der Höhe von ungefähr 450 US-Dollar errechnet, was ungefähr 50 Dollar über dem aktuellen Straßenverkaufspreis der PS3 liegt.
Dies bedeutet aber auch, dass das Unternehmen Sony seit dem Start der PS3 vor 24 Monaten die Kosten stark reduziert hat: Für die vor zwei Jahren noch aus mehr als 4000 verschiedenen Teilen gefertigte Konsole musste der Konzern Sony nach Angaben von dem Unternehmen iSuppli mehr als 800 Dollar aufwenden, während der durchschnittliche Verkaufspreis der Konsole im Handel bei ungefähr 600 US-Dollar lag.
Erst ab dem nächsten Jahr wird es dem Konzern Sony nach den Berechnungen der erwähnten Marktforscher gelingen, auch mit der Hardware ihrer Konsole Gewinn zu machen. Diese Schwelle hat Sonys im Dezember in diesem Jahr als offener Betatest gestartete Online-Welt Home wohl schon genommen.