Studie: Sony kommt mit PS 3 näher an die Gewinnzone

Der Elektronikhersteller Sony aus Japan kommt mit seiner bekannten Spielekonsole Playstation 3 näher an die erhoffte Gewinnzone heran. Laut einer aktuellen Studie des IT-Marktforschers iSuppli gelang eine entsprechende Senkung der Produktionskosten um ungefähr 35 Prozent auf mittlerweile 448 US-Dollar.

Den Unterhaltungsriese aus Japan Sony hat eine deutliche Senkung seiner Produktionskosten der bekannten Playstation 3 durchgesetzt. Die aktuelle Version der PS3 von dem Konzern Sony ist mit 448,73 US-Dollar um ganze 35 Prozent günstiger als die erste Serie der “Next Gen” Konsole mit ungefähr 690,23 US-Dollar. Die Spielkonsole kommt durch die Weiterentwicklung der einzelnen Chipsätze, Platinen und weiterer Systemkomponenten zudem mit mindestens 30 Prozent weniger Teilen aus als zuvor, teilte iSuppli in ihrer Studie mit. Statt aus bisher 4.048 Einzelteilen besteht die “neue” Konsole von Sony nur noch aus genau 2.820 Komponenten. Aufwendungen für Software, Verpackung und Lizenzgebühren gingen nicht in die Gesamtrechnung der Spielkonsole mit ein.

Das Unternehmen Sony rückt mit ihrer Konsole PS3 damit näher an die gehoffte Gewinnzone. Der Konzernbereich Sony schreibt bis zum heutigen Tage tiefrote Zahlen und will deutliche Gewinne durch den Verkauf von guten Spielen, Lizenzgebühren und Zubehör erreichen. Durch weitere technische Entwicklung in der PS3-Fertigung könne im Laufe des kommenden Jahres die Gewinnzone für die Konsole endlich erreicht werden, erklärte Andrew Rassweiler von dem Unternehmen iSuppli. Die Aktie vom Konzern Sony legte nach Bekanntwerden der iSuppli-Studie um mindestens 1,2 Prozent zu und erreichte so den höchsten Stand seit dem 15. Dezember diesen Jahres.

In den Vereinigten Staaten kostet die Playstation 3 mit einer 80-GByte-Festplatte derzeit um die 400 US-Dollar pro Stück. Sie ist damit noch immer 150 US-Dollar teurer als die direkten Konkurrenten Wii von Nintendo und Xbox 360 von Microsoft. Der Marktanteil von Sonys PS3 bei Spielen lag im zweiten Quartal diesen Jahres weltweit bei ungefähr 16 Prozent. Nintendos Wii kommt dagegen auf satte 54 Prozent Marktanteil.

Ende September diesen Jahres hatte Nintendo knapp 35 Millionen Wiis weltweit verkauft, gefolgt von ungefähr 22 Millionen Xbox-360-Konsolen, Sony dagegen hat gerade mal 17 Millionen ihrer Konsolen verkauft.

Aktuelle Zahlen zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft sind für Sony eher ernüchternd als ermutigend: Nintendo verkaufte in den Vereinigten Staaten im Monat November diesen Jahres 2 Millionen Wiis, Microsoft setzte immerhin noch 836.000 Xbox 360 ab und Sony kam auf schlappe 378.000 PS3s, teilten die Marktforscher der NPD Group weiter mit. Für den Konzern Sony bedeutet das einen Rückgang um ungefähr 19 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des letzten Jahres.

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