Laut einer aktuellen Umfrage zufolge wollen 69 Prozent der Erwachsen in Deutschland sogenannte Killer- Spiele verbieten lassen, aber nur 39 Prozent wollen die Schulen besser schützen lassen. Beiden jungen Menschen ist es eher umgekehrt.
Berlin (dts) – Die Mehrheit der Deutschen Bürger fordert offenbar das Verbot von “Gewalt verherrlichenden Computerspielen” und schärfere Waffenkontrollen in unserem Land. Das ist zumindest das aktuelle Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des bekannten Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag von dem Nachrichtensender N24. Demnach befürworten mindestens 72 Prozent der Befragten schärfere Waffenkontrollen hierzulande, 69 Prozent würden sogenannte “Ballerspiele” und “Ego-Shooter” sofort verbieten lassen.
Eine bessere Sicherung von Schulen wollen hingegen gerade Mal 39 Prozent der Befragten Bürger. Unter deutschen Jugendlichen zeigt sich ein etwas anderes Meinungsbild. Zwar wollen auch dort ungefähr 63 Prozent der jungen Befragten schärfere Waffenkontrollen, aber nur 36 Prozent halten ein Verbot von Gewalt verherrlichenden Computerspielen für eine sinnvolle Entscheidung.
Die Sicherung der entsprechenden Schulgebäude ist dagegen den Jugendlichen Menschen viel wichtiger als den Erwachsenen: 60 Prozent der Schüler sehen hier entsprechenden Handlungsbedarf. Die Umfrage wurde am vergangenen Montag durchgeführt.



17. März 2009
#1
Was mich außerordentlich stört ist, dass diese 69% eben diejenigen sind, die noch nie zuvor solch ein Spiel gespielt haben und nur den Mist aus den Medien kennen, das aber nirgendwo erwähnt wird. In den Medien selbst sprechen ebenfalls nur Menschen, die noch nie ein solches Spiel gespielt haben, nennen sich dennoch Experten, und bilden sich eine eigene Meinung zu dem Theman haben zu können. Doch wer sich damit nicht mal befasst, hat meiner Meinung nach auch nicht das Recht, darüber zu urteilen. Wir reden hier nicht über eine Droge, die beim Einnehmen sofort schäden verursacht, sondern über ein Medium, dessen Benutzung absolut keine Schäden verursacht, zumindest nicht bei gezügelter Benutzung.
Eine zweite Sache wäre, dass die Politiker, bevor sie die sogenannten “Killerspiele” verbieten, ersteinmal Alkohol und Nikotin aus ganz Deutschland verbannen sollten. Pro Jahr sterben immerhin mehr Menschen an den Folgen des Rauchens, Trinkens oder durch Alkohol am Steuer, als je bei allen Amokläufen, die in der Diskussion “Killerspiele” erwähnbar sind. Dass jetzt alle nach Winnenden aufhorchen, ist nur aufgrund der Seltenheit eines solchen Ereignisses und die Art des Todes. Hätte ein betrunkener Autofahrer einen Schulbus gerammt und es wären dabei genau soviele Schüler umgekommen, hätte es eine Nachricht gegeben, aber es wäre keine Diskussion über das Verbot von Alkohol zustande gekommen. Das liegt halt daran, dass auch Politiker hin un wieder mal zur Flasche greifen und es ihnen vertraut ist, “Killerspiele” aber nicht.
Man soll mich jetzt bitte nicht falsch verstehen, mein Beileid an die Betroffenen vom Amoklauf in Winnenden, aber die Opferzahl ändert sich durch eine Änderung der Todesart nicht. Und sollte das nicht entscheident sein?
18. März 2009
#2
Also das nenne ich ja mal erstaunlich. Zum Glück kann man davon ausgehen das diese Umfrage nicht wirklich repräsentativ ist. Wenn 60% der Erwachsenen dafür sind PC-Spiele zu verbieten, statt Schulen zu schützen dann gute Nacht Deutschland. Im übrigen müsste die Industrie vielleicht doch mal versuchen nicht nur Werbung zu machen, sondern auch aufzuzeigen, wie das mit den Killerspielen wirklich ist. Schließlich ist ja auch kein Erwachsener dafür Gewaltfilme und Serien zu verbieten.
18. März 2009
#3
Frage : Wie kann man mit einer CD-Rom zum Massenmörder werden ???
In den Medien werden Nur die Killerspiele zum Schuldigen gemacht.
Aber ohne WAFFEN hätten Massenmörder keine schanze.
Es sind die WaffenLobbyisten die
Massenmörder züchten.
Nur ein Totales Waffen verbot wird helfen.
23. März 2009
#4
ich stimme euch zu ich liebe diese spiele und ich bin nicht agressiv im gegenteil ich reg mich eher ab!!!!!!!!!!
9. April 2009
#5
ich frag mich ja mal wen die überhaupt befragt haben, höchstwarscheinlich war es eine umfrgae unter Politikern
9. April 2009
#6
Eigentartigerweise wird bei jedem Amoklauf die Videospielindustrie als verantwortlich bezeichnet, dass aber in jedem durchschnittlichen Action/Horrorfilm oft mehr Menschen ermordet, gefoltert, vergewaltigt oder sonstiges “nicht jugendfreies” werden, interessiert anscheinend keinen.
Ich persönlich wäre für ein Verbot von Barvbie Puppen – ist ja echt sexistisch, und sogar Kinder die noch nichtmal sprechen können spielen mit diesen Porno Puppen.
Freethegames!