Diakonisches Werk des süddeutschen Bundeslandes Bayern berichtet von positiven Erfahrungen in entsprechenden Senioreneinrichtungen
Videospiele fördern unter Umständen die körperlichen und geistigen Fähigkeiten älterer Personen. Konsolenspiele seien für Senioren mit altersbedingten Einschränkungen ziemlich attraktiv und könnten mit der richtigen Unterstützung als Freizeitangebot wahrgenommen werden, erklärte das Diakonische Werk Bayerns am Montag der laufenden Woche in der bayrischen Stasdt Nürnberg.
Im Rahmen einer aktuellen Studie hatten Bewohner dreier Senioreneinrichtungen der Diakonie Hochfranken ziemlich genau drei Monate regelmäßig mit der beliebten japanischen Videokonsole “wii” Dart, Tennis und Bowling gespielt.
“Die kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmenden konnten im Untersuchungszeitraum günstig beeinflusst werden”, teilte der zuständige Präsident des Diakonischen Werks, Ludwig Markert in einer entsprechenden Stellungnahme mit. Nach Aussagen von mehreren Forschern des Universitätsklinikums Erlangen, die an der aktuellen Studie beteiligt waren, liegt dies den aktuellen Angaben zufolge in erster Linei am Spielprinzip der beliebten Konsole. Bei den besagten Sportarten werden die Bewegungen der entsprechenden Sportart imitiert.